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GT-Druckhaus Panoramen

Panoramen des Druckhauses Göttinger Tageblatt
Wir laden Sie herzlich zu einem virtuellem Rundgang ein!

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Umwelt

Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt hat im Druckhaus Göttingen seinen festen Platz. Moderne Techniken helfen, viele Stoffe erneut zu verwerten, die Sondermüllmenge erheblich zu reduzieren und dadurch Rohstoff-Resourcen zu schonen.
So werden die verwendeten Alu-Druckplatten dem Recycling zugeführt, eingeschmolzen und als neue Druckplatten wiederverwendet. Gleichermaßen werden Reste von Druckfarben aufbereitet und mehrfach benutzt. Ist ein Recyceln nicht möglich, wie z. B. bei den in einer Druckerei unverzichtbaren Chemikalien, werden diese Stoffe nach Gebrauch neutralisiert und umweltgerecht entsorgt. Besonders wichtig ist uns ein Arbeiten ohne den Ozonkiller FCKW. Die gesamte Großkühltechnik ist FCKW-frei, alternativ werden die Kühlmittel Ammoniak und Lithiumpromid verwendet.

 

Zeitungspapier

Der Hauptrohstoff einer Zeitungsdruckerei ist nach wie vor das Papier. Der Altpapieranteil  beträgt nahezu 100 Prozent. Vorwiegend handelt es sich um maschinenglattes Papier, welches in den Grammaturen 40 – 56 g/m2 für den Zeitungsdruck hergestellt wird. Die größten Papierrollen, die im Druckhaus Göttingen verarbeitet bzw. bedruckt werden, sind 126 cm breit, weisen einen Rollendurchmesser von 115 cm auf und wiegen ca. 1100 kg. Auf einer Papierrolle befinden sich ca. 18000 Laufmeter Papier. Nachfolgend aufgeführte Eigenschaften muss das Zeitungspapier unbedingt aufweisen: Gute Bedruckbarkeit, d. h. die Farbe muss schnell aufgenommen werden. Gute Verdruckbarkeit, d. h. das Papier muss reißfest sein, damit ein konstanter Druckprozess bei den schnelllaufenden Rotationsmaschinen gewährleistet ist. Ausreichende Opazität, d. h.  kein Durchscheinen des Rückseitendrucks, gutes Recyclingvermögen, d. h. speziell im Bezug auf das De-Inking-Verfahren (Entfärbung)

 

Druckfarbe

Unabhängig von Druckverfahren und Druckproduktion, hat die Druckfarbe im Druckprozess vier Hauptaufgaben: Sie soll färben, vom Vorratsbehälter (Farbwerk) zur Druckform und von dort zum Bedruckstoff definiert transportierbar sein, sie muss möglichst schnell trocknen und soll eine dauerhafte Verbindung mit dem Bedruckstoff eingehen.
Die Farbe ist der mengenmäßig am zweithäufigsten eingesetzte Rohstoff. Viele Faktoren sind notwendig, um ein gutes Druckergebnis zu erhalten. Jährlich werden ca. 55 Tonnen Schwarzfarbe und rund 100 Tonnen Buntfarbe verarbeitet.

 
 
 

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